Erkläre doch vorab einmal Deinen Beruf genauer. Was üben Software-Entwickler aus?

Jan-Lukas: Als Software-Entwickler hat man die Aufgabe Anwendungen auf Wunsch des Kunden zu erstellen, bzw. zu erweitern oder anzupassen.

Wie sehen die Schritte bei der Software-Entwicklung aus? Beschäftigst Du Dich mit einem Schwerpunkt?

Jan-Lukas: Der Weg zum Entwickeln von Software lässt sich grob in sechs Schritte unterteilen: Die Anforderungsanalyse, die Planung, die Umsetzung, die Testphase, die Veröffentlichung und die Instandhaltung. Als Mitglied des Projektteams bei assfinet habe ich das Glück jeden dieser Schritte mitzuerleben.

Erzähl doch mal, wie bist Du eigentlich auf den Beruf gekommen?

Jan-Lukas: Mit Programmieren bin ich das erste Mal mit ca. 16 Jahren in Kontakt gekommen, als ich Informatik als Fach in der Schule gewählt hatte. Ein Jahr später hatte ich dann bereits den Informatik-Leistungskurs gewählt und schnell wurde für mich klar, dass ich nach meinem Abitur weiter in dieser Richtung unterwegs sein möchte.

Was hat Dich überzeugt diesen Ausbildungsberuf auszuüben?

Jan-Lukas: Nach meinem Abitur entschied ich mich zunächst dazu Informatik zu studieren, wobei mir auffiel, dass mir die praktische Anwendung fehlte. Deswegen habe ich 2019 mich dazu entschlossen eine Ausbildung bei assfinet zu machen.

Du bist ja jetzt noch mitten in der Ausbildungszeit. Was hast Du bisher an Erfahrungen gesammelt? Würdest Du sagen, Du hast Dich auch persönlich entwickelt?

Jan-Lukas: Im Wesentlichen habe ich gelernt Software zu entwickeln, bzw. Kundenwünsche umzusetzen. Damit einhergehen aber auch Softskills, wie etwa das Arbeiten in einem Team oder der Umgang mit Kunden. Gerade bei letzterem würde ich behaupten mich persönlich entwickelt zu haben, da ich im Vergleich zum Beginn meiner Ausbildung selbstbewusster und auch selbstsicherer auftrete.

Welche Aufgaben erledigst Du täglich und was macht Dir davon am meisten Spaß?

Jan-Lukas: Zum Tagesgeschäft gehören für mich die unterschiedlichsten Projektanfragen. Das können kleinere Supportskripte zur Anpassung eines Datenbestandes sein, oder aber auch das Hinzufügen von speziellen Funktionalitäten in einem spezifischen Kundensystem mittels Plugins.

Was hättest Du vorher nicht erwartet? Was hat Dich bei der Ausbildung überrascht?

Jan-Lukas: Tatsächlich hat mich nichts überrascht und meine Erwartungen wurden voll erfüllt.

Kommen wir zu Deiner Zeit in der Schule, was ja auch ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist. Welchen Schulabschluss braucht man als Voraussetzung für die Ausbildung?

Jan-Lukas: Die mittlere Reife, Fachhochschulreife oder Abitur. Von Vorteil ist ein Abschluss als Informationstechnische*r Assistent*in (ITA).

Und welche Inhalte erwarten einen in der Berufsschule?

Jan-Lukas: Sehr unterschiedlich, neben den Fächern Anwendungsentwicklung und Informationssysteme erwartet einen auch ein großer Teil Wirtschaftsunterricht. Daneben gibt’s dann auch noch Fächer, wie Englisch, Religion, Sport, Politik oder Deutsch.

Wie empfindest Du Deine Ausbildungszeit bisher bei assfinet?

Jan-Lukas: Sehr positiv, ich wurde schnell in bestehende Projekte eingebunden und darf in großen Teilen selbstständig arbeiten. Allerdings habe ich bei Problemen immer die Möglichkeit Kollegen zu fragen und habe nicht das Gefühl im Stich gelassen zu werden.

Wenn Du Dich zurückerinnerst, wie waren Deine ersten Tage bei uns?

Jan-Lukas: Mein erster Tag begann mit dem Einrichten meines Arbeitsplatzes. Im Anschluss daran hatte ich mein erstes Teammeeting, in dem ich mich kurz vorgestellt habe. Danach sind mein Ausbilder und ich einmal durch alle Abteilungen gegangen und ich wurde jedem in unserem Standort vorgestellt. Die Wochen danach wurde ich in unser System (AMS) eingearbeitet und durfte meine ersten kleinen Skripte programmieren.

 

Wie hat sich die Corona-Pandemie auf Deinen Ausbildungsalltag ausgewirkt?

Jan-Lukas: Eine direkte Auswirkung im Betrieb war die Umstellung auf mobiles Arbeiten. Man hat sich allerdings schnell an die neuen Gegebenheiten gewöhnt, wobei ich mich persönlich wieder auf die Zeit freue, wenn man seine Kollegen im Büro sehen kann.