Versicherungsprodukte bauen, vertreiben und abrechnen – auf einer Plattform
Versicherer · Assekuradeure (MGAs) · Pools · Agenturen
Ein Datenmodell, ein Werkzeugkasten, jeder Kanal: Versicherer, Assekuradeure, Pools und Agenturen konfigurieren ihre Produkte im Fachbereich, bringen sie über Portale, Schnittstellen und das angeschlossene Vermittlernetz in den Markt und rechnen Prämie, Provision und Abrechnung an den Risikoträger im selben System ab.
Unterschiedliche Rollen, dieselbe Prozesskette
Wer Versicherungsprodukte in den Markt bringt, steht vor derselben Kette: Produkt definieren, Vertriebsweg bedienen, Geld und Provision abrechnen. Der Ausgangspunkt unterscheidet sich.
Neue Sparte ohne Eingriff ins Kernsystem
Spezial- und Nischengeschäft, Kooperationen und digitale Direktstrecken entstehen neben dem bestehenden Bestandssystem – als eigene Produkt- und Vertriebsschicht, angebunden über BiPRO und Schnittstellen.
Die vollständige Kette in einer Hand
Zeichnung mit Vollmacht, eigene Bestandsführung, Schadenprozesse und die Bordereau-Abrechnung gegenüber dem Risikoträger – Kernprozesse eines Versicherers, betrieben im eigenen Haus.
Produkte für angeschlossene Vermittler
Deckungskonzepte und Rahmenverträge für den eigenen Vermittlerkreis, mit Untervermittler-Portalen, geteilten Bestandssichten und Courtageabrechnung nach unten.
Bauen. Vertreiben. Abrechnen.
ams6 deckt diese Kette auf einer Plattform ab – ohne Schnittstellenprojekt zwischen den Stufen und ohne dass jede Stufe ein eigenes System bekommt.
Produkt bauen
Masken und Antragsstrecken im No-Code-Designer, Tariflogik als versionierte Excel-Definition, Fachobjekte direkt am Datenmodell – ohne Entwicklungsticket.
Zur Produktfabrik → Säule 2Produkt vertreiben
Einmal gebaut, in jedem Kanal nutzbar: Web-Kanal, Kunden- und Vermittlerportal in Ihrer Marke – weitere Vertriebswege über Partnersysteme sind in Planung.
Zu den Vertriebswegen → Säule 3Produkt abrechnen
Vom Geschäftsvorfall zur Provision ohne Doppelerfassung: Inkasso, Vermittler- und Agenturabrechnung, Rechnung – und für Assekuradeure das Bordereau an den Risikoträger.
Zur Abrechnung →- Bauen Masken, Antragsstrecke und Excel-Tarif in der Produktfabrik
- Veröffentlichen Web-Kanal, Kunden- und Vermittlerportal; weitere Kanäle in Planung
- Abschließen Antrag mit elektronischer Signatur, ohne Medienbruch
- Verarbeiten Strukturiertes regelbasiert, Unstrukturiertes über Agenten
- Abrechnen Prämie, Courtage, Vermittlerprovision und Rechnung
Funktionen im Einzelnen: Leistungsumfang ams6 für Produktgeber
Einmal gebaut. Sechs Vertriebswege.
Alle Kanäle greifen auf dieselbe Produktdefinition zu. Eine Tarifänderung wird an einer Stelle gepflegt und wirkt überall – ohne parallele Rechnerlandschaft. Drei Kanäle betreiben Sie heute in Ihrer Marke, drei weitere über Partnersysteme sind in Planung.
Anonymer Kanal
QR-Code, Link oder eingebettet auf Ihrer Website: Kampagne, Messe oder Landingpage – der Rechner ist ohne Anmeldung erreichbar.
Kundenportal
Whitelabel im eigenen Branding, Formulare mit vorhandenen Partner- und Vertragsdaten vorbefüllt – Grundlage für Cross-Selling im Bestand.
Vermittlerportal
Der einreichende Vermittler ist derselbe, der in der Courtageverteilung hängt: Vertrieb und Abrechnung bleiben in einem System.
Vermittler-ams6 in Planung
Vermittler mit eigener ams6-Instanz sollen Ihre Produkte direkt in ihrem System erhalten – ohne Medienbruch.
Vergleichsrechner und Ausschreibung in Planung
Ihr Produkt im Vergleichsrechner für Sach Privat, Kfz, Flotte, Oldtimer und Gewerbe – dazu eine Ausschreibungsplattform für das Underwriting.
API, MCP und BiPRO 420 in Planung
Vergleichsportale und Drittsysteme sollen Anträge automatisiert per Schnittstelle liefern – ohne manuelle Erfassung im Innendienst.
Untervermittler-Portale, geteilte Bestandssichten und Qlik-Auswertungen sind Bestandteil der Portalwelt. Details zu den Vertriebswegen
Ein Auftrag, mehrere Agenten, ein Ergebnis
Produktiv im Einsatz, nicht auf der Roadmap: Der ams6-Chatbot nimmt Aufträge in natürlicher Sprache an und beauftragt als Supervisor die passenden Fachagenten. Für ein beaufsichtigtes Haus ist dabei die zweite Frage so wichtig wie die erste – nicht nur, was die Agenten können, sondern woran sie gebunden sind.
Supervisor und Fachagenten
Zusammengesetzte Aufgaben werden zerlegt und auf spezialisierte Agenten verteilt. Innerhalb eines Auftrags läuft die Kette durch, ohne dass jeder Zwischenschritt bestätigt werden muss.
Datenzugriff über MCP
Über das Model Context Protocol mit dem Datenbestand verbunden – Auswertungen und Aktionen entstehen auf dem echten Datenstand, nicht auf einem Auszug.
ChatFlows ohne Code
Sie beschreiben im Dialog, was ein Agent tun soll; daraus entsteht ein wiederverwendbarer Flow für Vertriebsanlässe, Kampagnen und Bestandspflege – kopierbar und im Team teilbar.
Rechte und Datenscope
Ein Agent handelt mit den Rechten und dem Datenscope der beauftragenden Person. Getrennte Mandanten und Vermittlerkreise bleiben getrennt – aus der Architektur, nicht aus der Arbeitsanweisung.
Schreibende Aktionen je Benutzer
Ob ein Benutzer kritische Aktionen mit KI ausführen darf, ist je Benutzer konfigurierbar – gesteuert über das Rechtekonzept, das Ihre Revision ohnehin prüft.
Nachweisbar in der Prüfung
Jede KI-gestützte Verarbeitung liegt im Audit-Log. Der Versand nach außen bleibt bestätigungspflichtig, Aufgaben werden ausschließlich durch Menschen angestoßen.
Architektur, Autonomiestufen und Governance im Detail: KI und Automatisierung. Weitere Agentenfunktionen – etwa telefonische Erstaufnahme mit automatischer Anlage von Fachobjekten – befinden sich in Entwicklung.
Gebaut für regulierte Finanzdienstleister
Unsere Kunden unterliegen DORA und VAIT. assfinet ist nach ISO 27001 zertifiziert und betreibt die Plattform ausschließlich in europäischen Azure-Regionen – hier die drei Punkte, die in der Dienstleisterprüfung zuerst gefragt werden.
Betrieb in europäischen Azure-Regionen
Cloud-native als SaaS in Frankfurt, Amsterdam und Paris – je nach Dienst.
Abrechnungskern nach IDW PS 880
Die Abrechnung läuft über den bewährten Abrechnungskern, dessen Rechnungswesenmodul nach IDW PS 880 zertifiziert ist – wirtschaftsprüferfest.
DORA und VAIT in der Praxis
Wir bedienen die vertraglichen Anforderungen DORA-regulierter Kunden und haben mehrfach VAIT-Reviews unserer Kunden durchlaufen.
In 90 Tagen zum ersten Produkt
Kein Großprojekt, sondern ein Pilot mit einem Produkt, einem Kanal und einem klaren Abrechnungsziel.
- Woche 1–2 · Setup & DatenmodellMandant einrichten, Fachobjekte und Sparten konfigurieren, Rollen und Rechte definieren.
- Woche 3–6 · Erstes ProduktMaske im No-Code-Designer bauen, Excel-Tarif anbinden, Testläufe mit Ihrem Fachbereich.
- Woche 7–10 · Kanäle aktivierenWeb-Kanal sowie Kunden- und Vermittlerportal aufsetzen, Branding und Freigabeprozesse festlegen.
- Woche 11–13 · Go-Live & AbrechnungProduktivsetzung, Übergabe der Buchungssätze an den Abrechnungskern, begleitete Startphase.
Der Pilot läuft als Projekt: agiles Vorgehen, Aufwandsschätzung als Grundlage, Abrechnung monatlich nach Aufwand. Wie wir Projekte durchführen
Grundlagen für Produktgeber
Was ist ein MGA?
Das Geschäftsmodell der Assekuradeure – und welche technische Infrastruktur es voraussetzt.
Lesen →Bordereau-Abrechnung
Wie Assekuradeure Prämien, Provisionen und Schäden gegenüber dem Risikoträger abrechnen.
Lesen →Agentische Verarbeitung
Wo regelbasierte Dunkelverarbeitung endet und Agenten den unstrukturierten Rest übernehmen.
Lesen →No-Code-Produktkonfiguration
Warum Produktdefinition und Tariflogik in den Fachbereich gehören – und was Governance dabei bedeutet.
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